Gesamtkonzeption

Ganztagskonzeption der Alfred-Kästner-Grundschule Leipzig

       GTA wird finanziert vom Freistaat Sachsen.

 

 

I Sozialraumanalyse

Die Schule besuchen zwischen 180 und 200 Schülerinnen und Schüler.

Die Elternschaft kann als überwiegend wohlsituiert bezeichnet werden.

Die Eltern stellen im Allgemeinen hohe Ansprüche an die Bildung und Erziehung ihrer Kinder. Daraus resultiert eine gute Bereitschaft sich zu engagieren.

Elternrat und Förderverein unterstützen die Aktivitäten der Schule. Seit dem Schuljahr 2019/2020 werden wir zusätzlich mit finanziellen Mitteln der Rangnickstiftung unterstützt.

Die Zusammenarbeit zwischen den an der Bildung und Erziehung beteiligten ist sehr positiv.

Auch für unsere Kooperation mit dem Hort konnte seit August 2019 neue konstruktive Veränderungen auf den Weg gebracht werden.

Seit 2006 besteht ein Kooperationsvertrag mit der Kita „Regenbogenland“.

Es bestehen sehr enge Kontakte zum Sportverein “SC DHFK“, zur Musikschule „Johann Sebastian Bach“, zur Musikschule Fröhlich sowie zur freiwilligen Feuerwehr Lindenthal, zum TSV-Lindenthal bzw. zu HTWK Leipzig.

Der Unterricht wird vielfältig geplant. Vom Blockunterricht über offene Unterrichtsformen bis zur Bewegten Pause gestaltet sich der Unterrichtstag. Dabei findet auch die Möglichkeit des Klassenzimmers im Grünen Beachtung.

Unterricht aus dem Schulhaus in andere Örtlichkeiten zu verlegen wird zu Beginn eines jeden Schuljahres geplant.

Ziel der Ganztagsangebote

  • Fortsetzung der Gesamtkonzeption
  • Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen zur Lernsituation
  • Dem Biorhythmus möglichst nahe kommen
  • Förderung und Forderung der Schüler nach Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie Neigungen
  • qualitativ hochwertige Erledigung der Hausaufgaben unter Hortbedingungen
  • Leseförderung zur Verbesserung der Lesefertigkeit und Lesegeläufigkeit fortsetzen
  • Qualitätsentwicklung der unterschiedlichen Unterrichtsformen
  • Zusammenarbeit mit einer Lerntherapeutin, um Defizite auszugleichen
  • Freizeitangebote zur Förderung von Begabungen und Interessen
  • Erweiterung der Angebote Bewegte Pause und zusätzliche sportliche Highlights

Rhythmisierung

06:00 – 07:15 Uhr Betreuung im Hort

bis 07:25 Uhr        Eintreffen in der Schule

07:30 – 09:15 Uhr erster Block

09:25 – 10:10 Uhr  45 Minuten Unterrichteinheit

10:10 – 10:30 Uhr  Bewegte Pause

10:30 – 12:10 Uhr  zweiter Block

12:25 – 13:05 Uhr 45 Minuten Unterrichtseinheit

13:00 – 16:00 Uhr Mittagessen, Mittagspause, Hausaufgabenbetreuung, Freizeitangebot

16:00 – 17:00 Uhr  Späthort

II Bezug zum Schulprogramm

Die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder steht im Mittelpunkt des Schulprogramms. Weiterhin gilt die Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf Grundlage der Bildungsstandards und der Lehrpläne.

Das Motto des Schulkonzeptes: „Lesen-Können – darauf läuft schließlich alles hinaus“ beinhaltet regelmäßige Schriftstellerlesungen und Schreibwerkstätten, die ständige Aktualisierung der Lesestube sowie vielfältige Leseangebote im Unterricht.

Das Ganztagsangebot bietet den Schülern eine Ergänzung zur individuellen Förderung. Es trägt dazu bei Bildungschancen zu verbessern, Freizeitinteressen zu entwickeln und hat einen positiven Einfluss auf das Schulklima.

Das soziale Verhalten, sowie der angemessene Umgang der Schüler miteinander sind in allen Bereichen fester Bestandteil der Bildung und Erziehung.

Die Schüler sind in die Belange der Schule eingebunden.

An der Rhythmisierung des Schultages wird unter den sich ständig veränderten Bedingungen weiter gearbeitet.

Eine neue Herausforderung stellt nach Fertigstellung unseres Schulanbaues, der Einsatz digitaler Medien dar! Aufgrund unserer derzeit begrenzten Möglichkeiten, wird das Programmieren mit Robotik Baukästen der HTWK eine neue Rolle in den Ganztagsangeboten einnehmen.

III Schwerpunktsetzungen im Ganztag

Unsere Rahmenbedingen lassen es zu, Ganztagsangebote in den Tagesablauf der Kinder zu integrieren. Am Vormittag gewährleistet der Stundenplan einen effektiven Wechsel von Anspannung und Entspannung. Nach 45 oder 90 Minuten Unterricht finden Pausen statt, die der Erholung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit dienen. Die längere Hofpause ist eine bewegte Pause. Es werden Freiluftspiele bereitgestellt und unser großer Pausenhof lädt zur Bewegung, aber auch Entspannung ein. Die Mittagspause im Hort mit anschließender Freizeit im Freien trägt zur Regeneration, Kommunikation und Aktivität bei.

Ganztagsangebote zur individuellen Förderung finden innerhalb des Vormittags statt. Diese richten sich an Schüler mit Defiziten und dienen der über den Lehrplan hinausgehenden Vertiefung bestimmter Unterrichtsinhalte. Auch unsere Schulbibliothek wird zur Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsstoff genutzt. Einen großen Schwerpunkt nimmt die Digitalisierung ein.

Außerschulische Lernorte sollen zunehmend in den Unterrichtsablauf einbezogen und genutzt werden. Der neue Verkehrsgarten bietet die Möglichkeit für unterrichtsergänzende Aktivitäten und eine gute Vorbereitung auf die Radfahrprüfung. Jede Klasse nimmt mehrmals im Schuljahr solche Angebote wahr. Hierbei wird verstärkt die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern angestrebt.

Das Anfertigen der Hausaufgaben wird in Kooperation mit dem Hort gestaltet. Die Räume der Schule werden dafür genutzt.

Einen wesentlichen Teil nehmen die organisierten Freizeitangebote ein: Es werden die verschiedenen Interessengebiete berücksichtigt.

Organisationsform

Wir gestalten offene Angebote und Angebote in teilweiser gebundener Form.

Alle Kinder der Schule nehmen an den GTA teil.

Die Mindestanforderungen an die KMK werden erfüllt. An 3 Wochentagen finden GTA statt.

Es besteht eine Kooperation zum Hort. Mittagessen wird gewährleistet. Die GTA stehen unter Aufsicht und Führung der Schulleitung und den GTA Koordinatoren.

Ziele für den Antragszeitraum

  • Strukturierung des Tagesablaufes
  • gezielte und differenziertere Förderung der Kinder am Vormittag
  • sinnvolle Ergänzung des Unterrichts durch Angebote, die das Gelernte vertiefen und systematisieren
  • Förderung des Lesens und Heranführen an die Schulbibliothek
  • intensive Zusammenarbeit zwischen Lerntherapeutin, Fachlehrer und Eltern
  • die fortschreitende Digitalisierung soll Einzug halten und gefördert werden
  • Kinder entwickeln Ausdauer und erleben Kontinuität: sie verpflichten sich für ein Schulhalbjahr, regelmäßig die Angebote zu nutzen
  • Förderung der Allgemeinbildung der Kinder
  • Verbesserung der sportlichen Fähigkeiten, Wirkung von körperlicher Bewegung auf Gesundheit und Wohlbefinden
  • Verbesserung der Teamfähigkeit der Kinder
  • das GTA „Tischtennis“ fördert vorrangig Koordination, Auge- Hand, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen.
  • Verbesserung der kreativen Fähigkeiten im Basten, Handarbeit und Töpfern
  • Kinder erproben sich aus, um ihre Interessen und Neigungen zu erkennen
  • Gestaltung der Freizeit und der Lernangebote mit Mitschülern in jahrgangsübergreifenden Gruppen

Zirkustage an der Schule- werden uns in eine andere Welt eintauchen lassen. Dabei ist es uns wichtig, sportliche, künstlerische und repräsentative Fähigkeiten zu entwickeln und zu fördern. Mut, Geschick und das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen zu stärken und zu zeigen, ist ein Hauptziel dieser besonderen Zirkustage. Eine neue Herausforderung stellt hierbei das jahrgangsübergreifende Üben mit der Möglichkeit der Weiterentwicklung von sozialen Kompetenzen und der Teamfähigkeit beim Üben in den einzelnen Gruppen dar. Integration und Inklusion bieten einen neuen Rahmen zur Sozialkompetenzentwicklung. Durch das Einbeziehen unserer Vorschüler, wird ein neuer Zusammenhalt, schon vor Schuleintritt gewährleistet, der den Schulstart erleichtern wird. Zudem bietet die Präsentation der Ergebnisse eine neue Chance, Eltern und Familienangehörigen einen besonderen Blick auf Schule zu ermöglichen, um konstruktive Mitarbeit im auch zukünftigen Schulleben zu forcieren.

Individuelle Förderung

Ein wichtiges Anliegen der Arbeit an der Grundschule ist es, die Kinder entsprechend ihrer Begabung, Neigungen und Interessen differenziert zu fördern und zu fordern. Über die Umsetzung im Unterricht hinaus soll im Bereich LESEN und SPRACHE gefördert werden.

Aber auch dem zunehmenden Problem der RECHENSCHWÄCHE müssen wir mehr Bedeutung beimessen.

Grundlage dafür ist die ständige Analyse und Erstellung von Förderplänen.

Inklusion stellt eine neue Herausforderung für alle an Bildung beteiligten dar. Lernzieldifferente Unterrichtung im Förderschwerpunkt Lernen und geistige Entwicklung bedarf größter Aufmerksamkeit, um diesen SchülerInnnen die Motivation zum Lernen zu erhalten und diese in ihrer Spezifika zielorientiert und erfolgreich, auch unter Angebote im Ganztag zu begleiten.

Entwicklungsdefizite und Teilleistungsstörungen in den Bereichen Motorik, Körperwahrnehmung und Koordination, sowie ADHS und ADS bieten ein breites Band an Individualität, die es gilt, in allen Bereichen zu unterstützen und professionell zu gestalten. Dafür bieten die Ganztagsangebote individuellste Freiräume, auch in Rhythmisierung, speziell dieser SchülerInnnen des Schulalltages.

Kooperation

Die Kooperation mit dem Hort der Volkssolidarität muss an die veränderten räumlichen und organisatorischen Bedingungen angepasst werden. Angestrebt werden eine qualifizierte Lernzeit und Hausaufgabenbetreuung als Bestandteil der GTA. Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, Aufgaben mit freier Zeiteinteilung, Orts- und Partnerwahl zu bearbeiten. Die Nutzung aller vorhandenen Medien sollte in Betracht gezogen werden.

Die Kooperation mit außerschulischen Partner kann ausgeweitet und vertieft werden.

Teil C zu Beginn des Schuljahres

  • unsere Angebotsübersicht

 

Stand: April 2020

 

 

Kooperationsvertrag mit dem Hort der Kita „Regenbogenland“ in Leipzig-Lindenthal